Innereien, Wale und Gestank

Also ich hab ja schon ganz kurz erwaehnt, dass der Pacific Coast Highway sehr schoen sein soll. Liest man auch in jedem Reiesefuehrer. Dass er aber SO schoen ist, haette selbst ich mir nicht gedacht.

Kurz vor Santa Barbara hatten wir auch unseren ersten Encouter mit etwas groesseren Meeressaeugetieren:Seeelephanten. Die knotzen dort in grossen Mengen den lieben langen Tag bis sie sich im Dezember fuer ein halbes Jahr ins Meer verabschieden. Wer weiss, wie sehr ich mich als Kind fuer Tiere begeistert habe und auch heute noch begeistere, kann sich vorstellen wie hyped ich war.

Nachdem wir in Santa Barbara keine Unterkunft gefunden haben, mussten wir nach Santa Maria (1h entfernt) ausweichen. Santa Barbara ist sehr ueberschaubar aber deswegen nicht weniger huebsch. Gepraegt von spanischen Siedlern sieht die ganze Stadt sehr spanisch aus. Das Highlight ist ein Gerichtsgebaeude im spanischen Stil von dem man auch wunderbar die Stadt ueberblicken kann. Kulinarisch wurde uns von einem Couchsurfer, der uns ein bisschen herumgefuehrt hat, „Lily’s Tacos“ empfohlen. Ich hab mir natuerlich 3 verschiedene geholt. Unter anderem „Tripas“. Klingt schon nach einer Geschlechtskrankheit, hat auch so geschmeckt! In Wirklichkeit waren es naemlich Rinder-Innereien. Nicht so OMNOMNOM….

Weiter ging es dann nach Monterey, wo wir in einem Hostel geschlafen haben. Der Weg nach Monterey ist wirklich unbeschreiblich schoen, man faehrt direkt der Kueste entlang und mit viel Glueck sieht man hier und da ein paar Rueckenflossen auftauche, allerdings aus sehr grosser Entfernung.

Suedlich von Monterey gibt es den Pebble Beach. Unter anderem Heimatort der schoensten Golfplaetze Amerikas, mit Abschlag direkt an der Kueste. Die ersten Kalifornischen Seeloewen konnten wir aus der Ferne auch erspaehen

In der Fisherman’s Wharf in Monterey wurde es dann noch besser. Seeloewen und auch Seehunde ueberall in riesigen Mengen.  Sie sind nicht nur gut hoerbar, sondern auch sehr gut riechbar. Kaum zu uebersehen also. Etwas seltener lassen sich die Seeotter blicken. WIr hatten aber das Glueck ein paar im Hafen treiben zu sehen.

Das echte Highlight war dann aber das Whalewatching am naechsten Tag. Zur Zeit ist gerade Buckelwal-Saison, unter anderem die aktivsten aller Wale! 1.5h Bootsfahrt zum Ort an dem sie Anchovis „jagen“. Es hat sich allerdings wirklich gelohnt. Angekuendigt werden die Risen von hunderten Seeloewen, denen Anchovis natuerlich auch gut schmecken, bis man dann die ersten Pruster an der Wasseroberflaeche sehen kann. Gefolgt von den auf- und wieder abtauchenden Walen. Wirklich sehr geil!

Die letzte groessere Zwischenstation auf unserem Weg nach San Francisco war schliesslich Santa Cruz. Auch sehr schoen. Hab ich schon erwaehnt wir sehr Seeloewen stinken? Nichts im  Vergleich zu einem verwesenden Seeloewen am Strand. Widerlich und penetrant sind fast noch untertrieben. Schoener Anblick war es auch keiner. Aber so ist der Kreislauf des Lebens.

Die letzte Nacht auf unserem Roadtrip haben wir dann noch in einem ganz besonderen Hostel verbracht: Das Pigeonpoint Lighthouse Hostel. Der Name ist Programm, schlaeft man doch direkt neben einem alten Leuchtturm, der auch noch in Betrieb ist. Direkt daneben die Klippen und das Meer. Man gebe noch ein paar deftige Nebelschwaden dazu und voila – hat man eine Filmreife Atmosphaere. Mitunter einer der beeindruckendsten Bleiben in denen ich eine Nacht verbringen durfte.

Wir sind mittlerweile in San Francisco angekommen. Dieser einzigartigen Stadt widme ich aber einen eigenen Eintrag naechste Woche. Am Sonntag geht es auf die Stanford Universitz zum Einstiegs-Seminar. Man darf gespannt sein.

Bis dahin, later <3

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